2008
30
Jul
Ich wollte heute mal meine nicht genutzte WinXP Lizenz zum Einsatz bringen, um sie innerhalb einer VMWare-Umgebung für iTunes zu nutzen. Denn morgen soll angeblich mein iPhone geliefert werden und das wollte ich dann ja auch irgendwie befüllen. Also CD rein mir die entsprechenden Dateien hier runtergeladen und dann nach den Anpassungen der vmx-Datei im VMWare-Player gestartet. Nunja, ich musste feststellen, dass ich die Festplatte nur 1GB gross erstellt hatte. Damals sollte ja auch nur eine Server-Version von Debian in der VMWare laufen. WinXp benütigt aber sicher etwas mehr Platz. Unter Windows gab es dazu den VMXBuilder. Der erstellt nicht nur die virtuelle Maschine, sondern auch gleich die virtuelle Festplatte in der gewünschten Grösse. Unter Linux geht es aber auch spielend einfach:
Nun hat man eine 10GB grosse Festplatte zur Verfügung. Rein theoretisch sollte es mit qemu auch möglich sein eine bestehende Festplatte inklusive Daten darauf zu vergrößern, aber ausprobiert habe ich das noch nicht. Beim googlen nach einer vernünftigen Anleitung für qemu bin ich über einen Artikel gestolpert, der das unter Windows beschreibt. Bis auf das copy sollte es auch unter Linux funktionieren. Den copy-Befehl kann man sicherlich durch
qemu-img create -f raw WinXP.img 10G
qemu-img convert -f raw WinXP.img -O vmdk WinXP.vmdk
rm WinXP.img
Nun hat man eine 10GB grosse Festplatte zur Verfügung. Rein theoretisch sollte es mit qemu auch möglich sein eine bestehende Festplatte inklusive Daten darauf zu vergrößern, aber ausprobiert habe ich das noch nicht. Beim googlen nach einer vernünftigen Anleitung für qemu bin ich über einen Artikel gestolpert, der das unter Windows beschreibt. Bis auf das copy sollte es auch unter Linux funktionieren. Den copy-Befehl kann man sicherlich durch
cat tobeadded.img >> original.imgersetzen.
Tags für diesen Artikel: festplatten, vmware
2008
26
Mai
Will man mal eine alte Festplatte verkaufen oder einfach mal an jemanden ausleihen, sollte man immer daran denken, dass sich darauf befindliche geloeschte Dateien meist ohne groessere Probleme wieder sichtbar machen lassen. Das liegt daran, dass Dateien nicht wirklich geloescht werden, sondern lediglich der Verweis auf die Datei geloescht wird. Die Festplatte vergisst sozusagen, dass die Datei noch irgendwo rumliegt. Normalerweise stoert das nicht, denn irgendwann wird einfach eine neue Datei geschrieben und landet ja evtl. gerade auf dem Platz der geloeschten. Da man das aber nicht wirklich nachpruefen oder gar steuern kann, ist es sinnvoll vor dem Verleihen oder Verkaufen einer Festplatte diese komplett zu saeubern. Dazu muss man einfach den gesamten Speicherplatz der Platte mit Einsen, Nullen oder am Besten Zufallswerten ueberschreiben. Unter jedem Betriebssystem finden sich dazu diverse Tools. Da ich ja nur Linux einsetze habe ich mich dazu mal schlau gemacht und eine einfache Moeglichkeit gefunden:
Der Befehl shred kann sowohl einzelne Dateien shreddern (dazu gibt man statt des Devices halt einfach den Pfad zur Datei an) oder Devices bzw. Partitionen (diese muessen dazu nicht extra gemounted sein).
Der Parameter -v gibt dabei an, dass ein paar Informationen zum aktuellen Zyklus ausgegeben werden. Sonst weis man halt nicht, wie weit der Prozess aktuell ist. Mit dem Parameter -n kann man bestimmen, wie oft dieses Ueberschreiben wiederholt werden soll. Meine externe Festplatte mit 320GB Kapazitaet brauchte fuer einen einzigen Durchlauf gute 4 Stunden. Man sollte also aufpassen, welchen Wert man hier waehlt. Naja notfalls bricht man halt mit CTRL-C ab. Es gibt noch ein paar weitere Parameter, welche man sich mit shred -h ansehen kann.
PS.: Bei einer externen USB-Festplatte kann man das Device recht schnell ueber den Befehl dmesg herausfinden. Das Device sowie evtl. vorhandene Partitionen werden nach dem Anstecken der Platte in einer der letzten Zeilen der dmesg-Ausgabe aufgelistet.
shred -v -n 3 /dev/sdcIm Beispiel wird meine gesamte Festplatte unter dem Device /dev/sdc geshreddert. Hier also statt /dev/sdc das gewuenschte Device angeben.
Der Befehl shred kann sowohl einzelne Dateien shreddern (dazu gibt man statt des Devices halt einfach den Pfad zur Datei an) oder Devices bzw. Partitionen (diese muessen dazu nicht extra gemounted sein).
Der Parameter -v gibt dabei an, dass ein paar Informationen zum aktuellen Zyklus ausgegeben werden. Sonst weis man halt nicht, wie weit der Prozess aktuell ist. Mit dem Parameter -n kann man bestimmen, wie oft dieses Ueberschreiben wiederholt werden soll. Meine externe Festplatte mit 320GB Kapazitaet brauchte fuer einen einzigen Durchlauf gute 4 Stunden. Man sollte also aufpassen, welchen Wert man hier waehlt. Naja notfalls bricht man halt mit CTRL-C ab. Es gibt noch ein paar weitere Parameter, welche man sich mit shred -h ansehen kann.
PS.: Bei einer externen USB-Festplatte kann man das Device recht schnell ueber den Befehl dmesg herausfinden. Das Device sowie evtl. vorhandene Partitionen werden nach dem Anstecken der Platte in einer der letzten Zeilen der dmesg-Ausgabe aufgelistet.
Tags für diesen Artikel: festplatten, linux
(Seite 1 von 1, insgesamt 2 Einträge)
'Worstcase'-theme designed by Steve Baumann
best with 1024x768 or higher resolution
