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Dossiers · A.6

Basel-Rahmenwerk & Kapitalregulierung

CRR III, der Output Floor, die FRTB-Verschiebung und die internationale Divergenz bei der Basel-Umsetzung.

Stand: 13. Juli 2026

Leitfragen

  • Führt regulatorische Divergenz zu einer Verlagerung von Kapitalmarktgeschäft?
  • Was bedeutet der Output Floor für deutsche Institute?

Worum geht es

Mit CRR III / CRD VI setzt die EU das finale Basel-III-Paket um. Zentrale Elemente sind der Output Floor, der die Modellvorteile der Banken begrenzt, die FRTB-Anforderungen für das Marktrisiko und ein neues Regime für Drittstaaten-Zweigstellen. Hinzu kommt die schrittweise Einbettung von ESG-Risiken in die Säulen 1 und 2.

Warum ist es relevant

Kapitalregulierung bestimmt, wie teuer Geschäft ist — und wo es stattfindet. Der Output Floor trifft Institute mit ausgefeilten internen Modellen besonders. Und weil die Basel-Umsetzung international auseinanderläuft (UK 2027, USA offen), entsteht die Frage nach einem Level Playing Field: Verlagert sich Kapitalmarktgeschäft dorthin, wo die Anforderungen milder sind?

Aktueller Stand

CRR III ist seit Januar 2025 anwendbar; der Output Floor läuft mit Übergangsregeln an. Die FRTB-Eigenmittelanforderungen wurden auf Januar 2027 verschoben, mit temporären Erleichterungen bis 2030. Das Drittstaaten-Zweigstellen-Regime der CRD VI ist terminlich noch zu verifizieren. International bleibt vor allem die US-Umsetzung der zentrale Unsicherheitsfaktor. Das Dossier verfolgt, wie deutsche Institute den Output Floor verarbeiten und wie sich die Divergenz auswirkt.

Quellen

Wichtige Termine

  1. CRR III anwendbar wirksam
  2. Basel III UK: Umsetzung anstehend
  3. CRR III: FRTB-Eigenmittel anstehend
  4. CRD VI: Drittstaaten-Zweigstellen anstehend
  5. FRTB: Ende der Erleichterungen anstehend

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Änderungshistorie

  • Dossier angelegt (Gerüst zum Projektstart).