Dossiers · A.2
KI-Governance und -Aufsicht in Finanzinstituten
Wie Banken KI-Governance, Modellrisikomanagement und Aufsichtserwartungen zusammenführen — zwischen AI Act und Bankaufsichtsrecht.
Leitfragen
- Wie lässt sich AI-Act-Konformität mit dem Modellrisikomanagement der Aufsicht verbinden?
- Wer haftet, wenn generative KI in Bankprozessen Fehler produziert?
Worum geht es
Während das Dossier zum AI Act die Rechtslage nachzeichnet, richtet dieses Dossier den Blick nach innen: auf die Governance, mit der ein Institut KI verantwortet. Rollen, Freigabeprozesse, Modelldokumentation, Überwachung im Betrieb und die Verzahnung mit dem bestehenden Modellrisikomanagement.
Warum ist es relevant
BaFin und EZB erwarten, dass KI-Modelle denselben Governance-Reifegrad erreichen wie klassische Risikomodelle — nachvollziehbar, überwacht, verantwortet. Der AI Act legt darüber eine zweite Pflichtenschicht. Wer beides getrennt betreibt, verdoppelt Aufwand und Lücken; wer es zusammenführt, gewinnt Steuerbarkeit.
Aktueller Stand
Mit den ab August 2026 greifenden Transparenz- und Governance-Pflichten des AI Act wird die Frage praktisch: Wie sieht ein Betriebsmodell aus, das Aufsichtserwartungen und AI-Act-Konformität in einem Kontrollrahmen bedient? Besonders bei generativer KI sind Anwendungsfälle, Aufsichtserwartungen und Haftung noch in Bewegung. Das Dossier sammelt hierzu belastbare Praxis, sobald sie entsteht.
Quellen
Wichtige Termine
- AI Act: Verbote & KI-Kompetenz wirksam
- AI Act: Transparenz & Governance anstehend
- AI Act: Hochrisiko (Annex III) anstehend
Verknüpfte Journal-Posts
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Änderungshistorie
- Dossier angelegt (Gerüst zum Projektstart).